Journey through the rockies

Hallöchen, ich bins mal wieder um euch von einem wunderschönen Wochenende in den rocky mountains zu berichten. schlafen im Auto und so viel sehen wie es nur geht lautete die Devise J

Tag  1

Freitag den 7.10 sollte es nun endlich losgehen, Richtung Jasper in die rocky mountains. Nachdem wir, Philipp ein deutscher Freund und ich unseren Ford Fusion aus geliehen haben und mit genügend essen im Kofferraum und Bettzeugs auf der Rückbank ausgestattet waren ging es auf dem yellowhead Highway Richtung Clearwater.

1. stopp war der Wells gray national Park mit 2 schönen Wasserfällen. es wurde schon langsam dunkel sodass wir uns entschieden einen schlafplatz zu suchen. es dauerte eigentlich nicht lange da standen wir mit einem anderen Wohnmobil auf einem riesen Rastplatz bei Blue River. bei 3° Außentemperatur gabs Abendbrot und ein bisschen wein um von innen warm zu werden .


Die erste Nacht im Auto war die schlimmste: es war eiskalt, meine Füße fühlten sich am nächsten Morgen an wie eingefroren und naja so super bequem war es auch nicht. in Schlafhose ging es am nächsten Morgen weiter mit dem Ziel: erst mal Richtung sonne!!!! irgendwo im grünen neben dem Highway gabs frühstück eh der Trip Richtung jasper fortgesetzt wurde.

 

TAG 2

2. stopp war der mountain Robson, wo wir dann uns auch endlich mal ein bisschen bewegen konnten. wir machten eine kurze Wanderung, ca. 2h zu einem wunderschönen zum Lake kinnley. herrliche Idylle

Bei purem Sonnenschein fuhren wir weiter Richtung jasper, passierten die Staatsgrenze albertas und mussten unterwegs schon zig mal anhalten um dieses phänomale Bild von den Bergen festzuhalten.

In jasper steppte jetzt nicht so der Bär. allgemein waren die Städte (aller 50km) vergleichbar mit einer anreihung von Häusern. man kann es  nicht mal Dorf nennen. also ging es weiter zum maligne Lake. da hatten wir ein leckeres picknick bevor es dann weiter ging Richtung süden.

Wir passierten den Mt. Edith Cavell Gletscher und spät am Abend die Athabsca Wasserfälle.

Die Sonne ging meistens schon so um 7 unter, sodass wir uns für unseren schlafplatz ca. 80 km südlicher am Athabasca Gletscher entschieden.
Heißes Wasser holten wir uns an Tankstellen für unsere warme Suppe und unseren Tee.

Es war atemberaubend früh inmitten der berge aufzuwachen. Vor die der Gletscher, neben dir ein See und hinter dir Berge Berge und Berge. Es ist einfach unglaublich.

 Tag 3

Mit einem kurzen Ausflug auf den Athabasca Gletscher fing der Tag an bis es dann auf die schönste strecke im Nationalpark, der icefield parkway im Banff National Park Richtung Lake Louise.

 Auf der Strecke waren wunderschöne Seen, darunter Lake Peyto

, wo man einfach diesen Wooooow Effekt hat wenn man diese Szenerie sieht.

Aller 5 min haben wir angehalten um wieder Fotos zu schießen, um das festzuhalten was festzuhalten geht. Die beeindruckenden Farbunterschiede und dieses Gefühl winzig zu sein inmitten dieser großen anreihung von bergen kann man nicht festhalten. Das Tempomat eingelegt fährt man gefühlte 100km nur gerade aus und lässt es einfach auf sich wirken. Angekommen in Lake Louise, fuhren wir noch kurz zum Moraine Lake um zu picknicken bevor wir dann den von chinesischen Touristen überfüllten Lake Louise genossen

.

Eigentlich wollten wir am nächsten Tag noch eine kleine Wanderung dort machen. aber da der Wetterbericht nicht so gut war, entschieden wir uns Richtung banff zu fahren und in die Hot Springs zu springen. Also ein whirlpool, 40° Grad heiß inmitten von bergen. atemberaubend! das war dann auch das Ende von unserer kleinen reise (und die Chance zu duschen :D). An dem Abend fuhren wir gen Heimat, haben noch im Glacier Nationalpark übernachtet um dann Montag früh fit für die 300km Rückreise zu sein.

Alles in allem war es ein echt gelungenes Wochenende, wir waren mindestens einmal am Tag länger wandern, haben super viel gesehen, eigentlich alles in dem Teil von Kanada. Man muss die nächsten Tage erst mal alles verarbeiten was man gesehen hat und es auf sich wirken lassen!

Und hinzuzufügen ist auch noch, dass wir die ganzen 4 Tage keinen empfang hatten, keine Chance hatten Radio zu hören sonder nur von der Unterhaltung einer einzigen CD lebten! also das ist der beweis das in diesem Teil von Kanada jegliche Zivilisation fehlt!  Außer ein paar Tiere und Menschen, die sich es anschauen wollen lebt dort keiner! Einen Bär hab ich leider nicht gesehen, nur Steinböcke und Rehe.



13.10.11 06:17

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen